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Ironman Zürich 2019

Stabernack Peter 22.07.2019

Dieser Bericht ist einmal ein wenig anders......

Zum letzten Mal fand der IM Switzerland in Zürich statt.  Ich persönlich sehe das eher mit einem lachenden als mit einem weinenden Auge. Aber das liegt nicht an der Veranstaltung, denn diese ist perfekt organisiert, sondern eher an den Zürchern.Aber das ist eine andere Geschichte.

Da ich mich für den Dienst an der Downtown Water Station gemeldet hatte, entschied ich, dass ich auf der Short Distance starte um mich auf den Ostseeman vorzubereiten.

Am Samstag morgen ging es um 8:00 Uhr in den lauwarmen See - 23,6°C. Das Schwimmen ar unheimlich entspannt und ich kam für meine Verhalltnisse (Bleiente) sehr gut wieder an Land. Mein Garmin wies allerdings 680m statt der ausgeschriebenen 500m auf - obwohl ich keine Umwege geschwommen bin - aber auch das war ok.

Auf dem Rad machte es dann richtig Spass die Uferstrasse entlang zu ballern - Kette rechts und Druck auf die Pedale.Ich flog an vielen besseren Schwimmern nur so vorbei und der Wind pfiff mir um die Ohren. In der Wechselzone schnell in die Laufschuhe schlüpfen und ab gings..... Oh, ok, die ersten Schritte dann doch etwas holzig - aber nach einem KIlometer lief es dann wieder rund und ich konnte, für mich gute 24 Minuten auf den 5 km noch laufen. Alles in Allem war es ein Wettkampf permanent im roten Bereich. Aber so soll es ja sein.

Dann ging es schnell duschen und wieder ab an die STrecke um Sandrine und Sandra zu fänen.... Sandra habe ich irgendwie leider übersehen - sie war einfach zu schnell..... und flog auf einen unglaublichen fünften Platz !!!

Sandrine machte bei den Profi Frauen den vierten Platz. Leider lief da bei den Organisatoren wohl etwas schief. Bei den offiziellen Ergebnissen war sie angeblich auf einmal auf Platz 6. - eventuell kann uns Sandrine dazu mehr berichten was genau passiert ist. In jedem Fall auch ihr herzliche Gratulation!

 

Am Sonntag habe ich glatt den Start der Langdistanz verschlafen!! Die Annahme, dass man keinen Wecker braucht wenn man um halb neun ins Bett geht, war offensichtlich komplett falsch..... Aber dafür konnte ich dann Stephan te Heesen, Dirk Goyvaerts, Dominik Spycher und Rahel Iseli auf dem Velo sehen. Corinne musste leider schon beim Schwimmen aufgeben, schade - aber auf ein nächstes Mal!

Um 12 Uhr ging es dann an die Downtown Water Station. Ich kann euch sagen - PAAAARTYYYYY!

Dank der tollen Organisation von Sascha, DJane Dany und einer tollen Truppe war das echt ein - ok anstrengendes aber - geniales Fest. Nie kommt man so nahe an die Atlethen heran, vom Pro - bis zum AK Atlethen der seinen ersten Ironman finishen will. So viele Emotionen, so viele dankbare Gesichter, Athlethen die eigentlich schon fertig sind fangen an mit uns zu tanzen, bedanken sich für einen Schluck Wasser oder Schwämme. Eine Erfahrung die ich jedem einmal wünsche! Sasche und der harte Kern hielten bis zum Schluss durch und schafften es den letzten Atlethen auch noch, Dank einer Dose Quöllfrisch, ins Ziel zu bringen. 

Ach ja - Ergebnisse..... Neee, nciht wirklich wichtig....oder doch?

Dominik - trotz doppeltem Pannenteufel und fast einer Stunde warten auf den neutralen Pannenservice Platz 51 in starken 11 Stunden und 7 Minuten

Dirk - Platz 27 in 11 Stunden 53 Minuten

Rahel - der erste Ironman in 13 Stunden und 5 Minuten führte sie auf Platz 13

und Stephan danke konsequenter Renneinteilung in 14 Stunden 36 Minuten auf Platz 23.

Es war ein wirklich tolles Wochenende. Gratulation an alle Finisher und vielen Dank allen Helfern an der DTWS!